Suche

Suche
Schriftgröße: | Standard | kontrastreich | groß

Login

Login




Registrierung.
.
Passwort vergessen?
.

Trägerverein

Logo komabb e.V.

Kompetenzzentrum Behinderung, akademische Bildung, Beruf (kombabb) e.V.

 

 

Förderer

Logo, Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales

 

 

Eine Initiative des Aktionsplans

NRW Inklusiv (Logo)

Eine Gesellschaft für alle

 

 

Mitglied im

Logo Paritätischer Verein

Paritätischen Wohlfahrtsverband

 

 

.

Hochschulzulassung

 

Studieninteressierte mit einer (nicht-)sichtbaren Behinderung und / oder chronischen Erkrankung haben mitunter abweichende Bildungsbiographien, was manchmal zu Verunsicherung dahingehend führt, dass sich Betroffene nicht sicher sind, ob sie die Zulassungsbedingungen zum Studium erfüllen.

 

Ein kurzer Überblick über die Hochschulzugangsberechtigungen kann wie folgt beschrieben werden: Für Studieninteressierte mit der allgemeinen Hochschulreife gibt es grundsätzlich keine Einschränkungen bei der Wahl von Studiengang und / oder der Hochschule. Hingegen durch die Fachhochschulreife ist man i.d.R. nur zum Studium an (Fach-)Hochschulen und Berufsakademien berechtigt. Dann gibt es noch die sog. „fachgebundene Hochschulreife“, mit der Studienfächer bestimmter Fachrichtungen studiert werden können.  Zudem ist es möglich unter bestimmten Bedingungen auch ohne eine schulisch erworbene Hochschulzugangsberechtigung ein Studium aufzunehmen. Beispiele hierfür ist (künstlerische) Hochbegabung oder Qualifizierung durch Berufstätigkeit. Weitere Informationen zu Hochschulzugang, -formen oder Studiengänge finden Sie / findest Du hier.

 

Im hierauf folgenden Schritt müssen sich Studieninteressierte darüber informieren, ob bei dem Wunsch-Studiengang eine Zulassungsbeschränkung vorliegt oder nicht. Ist der Studiengang zulassungsfrei, so bedeutet dies in der Praxis, dass die jeweilige Hochschule kein Auswahlverfahren benötigt, da den Bewerber_innen genügend Studienplätze bereitstehen. In diesen Fällen kann man sich bis Semesterbeginn einschreiben. Liegt jedoch eine Zulassungsbeschränkung vor,  so ist dies ein Indiz dafür, dass voraussichtlich die Anzahl der Studienplatzbewerbungen das Kontingent der verfügbaren Studienplätze überteigen werden. Daher wird hier meistens ein sog. „Numerus Clausus“ (kurz: NC), was im Lateinischen so viel bedeutet wie "beschränkte Anzahl", eingeführt. Mit diesem ist i.d.R. die erworbene Abiturdurchschnittsnote gemeint, die benötigt wird, um letztlich zum Studium zugelassen zu werden. Die Studienplatzvergabe erfolgt jedoch nicht nur ausschließlich über diese, sondern auch die Wartezeit spielt hierbei eine wesentliche Rolle.

 

So werden 20 Prozent der verfügbaren Studienplätze über die sog. „Abiturbestenquote“ (hierbei zählt lediglich die Abiturdurchschnittsnote) sowie weitere 20 Prozent über die Wartezeitquote vergeben. Die Vergabe der restlichen Studienplätze, also 60 Prozent, läuft über das Auswahlverfahren der Hochschulen. Grundsätzlich spielt auch bei dieser Quote die Abiturnote eine zentrale Rolle, jedoch können hierbei aber auch durch Tests, Sonderpunkte für Berufserfahrung oder stärkere Gewichtung der Noten bestimmter Schulfächer Veränderungen vorgenommen werden. Infolgedessen wird das Ergebnis oftmals nicht mehr als Note, sondern in Form einer Verfahrenspunktzahl dargestellt.

Daher stellen diverse Hochschulen für die Zulassung noch weitere Kriterien auf. Hierzu zählen z.B. Leistungstests, Vorpraktika, Mappen und Motivationsschreiben. Der / die Studieninteressierte wird erst dann zum Studium zugelassen, wenn alle Unterlagen eingereicht, die Zulassungsbedingungen erfüllt und die Abgabefristen eingehalten wurden.

Es lohnt sich daher immer, die Zulassungsformalitäten rechtzeitig abzuklären, damit notfalls noch beispielsweise ein Vorpraktikum absolviert werden kann. Ansonsten muss unter Umständen ein ganzes Jahr gewartet werden bis die Zulassungsbedingungen erfüllt sind.

 

Im dritten und zugleich letzten Schritt müssen sich Studieninteressierte darüber informieren, wie das Vergabeverfahren der Studienplätze in ihrem Wunsch-Studiengang genau abläuft und wo sie infolgedessen ihre Bewerbungsunterlagen einreichen müssen. Folgende drei Möglichkeiten lassen sich hierbei unterscheiden:

 

Hochschulinterne Studienplatzvergabe: Hierbei wird ein sog. „örtlicher NC“ von Seiten der Hochschule / Universität eingeführt.  Bei der Auswahl der Bewerber_innen spielt die Abiturdurchschnittsnote sowie die Wartezeit eine zentrale Rolle. Weitere Informationen bzgl. dieses Vergabeverfahrens finden Sie / findest Du auf der jeweiligen Homepage Ihrer / Deiner Wunsch-Hochschule.

 

Zentrale Studienplatzvergabe: Über die zentrale Stiftung für Hochschulzulassung (hochschulstart.de )  werden Plätze für jene Studiengänge vergeben, die bundesweit zulassungsbeschränkt sind. Hierzu zählen Medizin, Tier- und Zahnmedizin sowie Pharmazie. Die verfügbaren Studienplätze werden deutschlandweit auch hierbei über die Abiturdurchschnittsnote und die bisher erbrachte Wartezeit vergeben. Wie dieses Verfahren im Detail aussieht, erfahren Sie / erfährst Du hier.

 

Dialogorientiertes Serviceverfahren (kurz: dosv): Dieses Verfahren wird von diversen Hochschulen bei Studiengängen mit dem sog. „örtlichen NC“ eigesetzt. Hierbei sind sie in einer gemeinsamen Datenbank mit der Stiftung für Hochschulzulassung (hochschulstart.de ) vernetzt. In dieser werden Ranglisten aller teilnehmenden Hochschulen zusammengeführt und miteinander abgeglichen. Ziel hierbei ist es, die Hochschulen bei ihren Zulassungsverfahren durch einen Abgleich u.a. dahingehend zu unterstützen, dass Bewerber_innen, die sich bereits für ein Studienangebot entschieden haben, automatisch aus allen anderen Ranglisten gestrichen werden. Auf diese Weise können frei werdende Studienplätze unmittelbar an nachrückende Bewerber_innen vergeben werden. Dieses Verfahren besteht aus fünf verschiedenen Phasen, die hier nachzulesen sind. 

 

Welches Verfahren zur Studienplatzvergabe bei Ihrem / Deinem Wunsch-Studiengang eingesetzt wird, entnehmen Sie / entnimmst Du der jeweiligen Hochschul-Internetseite.

 

!!!!!Wichtig: Nachteilsausgleiche bzw. Sonderanträge bei der Zulassung (Link) für Studieninteressierte mit (nicht-)sichtbarer Behinderung und / oder chronischer Erkrankung, wie beispielsweise der Härtefallantrag oder der Antrag auf Verbesserung der Wartezeit müssen mit den „normalen“ Bewerbungsunterlagen eingereicht werden!!!!

 

 

Weiterführende interne Links:

>> Situation von Studierenden mit (nicht-)sichtbaren Behinderung / chronischer Erkrankung

>> Was studieren?

>> Wie studieren?

>> Wo studieren?

>> Nachteilsausgleiche bei der Zulassung

>> Beratungsangebote: kombabb-Kompetenzzentrum NRW / Beratungsangebote an einer Hochschule / Beratungsangebote außerhalb einer Hochschule

 

Weiterführende externe Links:

>> hochschulstart.de

>> hochschulstart.de: Studiengänge mit bundesweitem Numerus Clausus

>> hochschulstart.de: Studiengänge mit örtlichem Numerus Clausus

>> Deutsches Studentenwerk: Bewerbung und Zulassung

>> DSW: Studienwahl mit Beeinträchtigung – kommentierter Überblick

>> Deutsches Studentenwerk: Zulassungsverfahren im Masterstudium

 

 

 



Aktuelles

4. Tag der Vielfalt an der Hochschule Bochum

Das kombabb-Kompetenzzentrum NRW wird auch den diesjährigen Tag der Vielfalt an der HS Bochum, am 04.12.2017, mit einem... 4. Tag der Vielfalt an der Hochschule Bochum

Neues aus dem Forum © kombabb

 

© 2012 Kombabb | Datenschutzerklärung| Impressum

.

xxnoxx_zaehler