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BAföG

 

Das BAföG steht jeder / jedem deutschen Auszubildenden und Studierenden zu, die / der die Voraussetzungen erfüllt. Es soll verhindern, dass Menschen aufgrund ihrer finanziellen Situation keine qualifizierte Ausbildung beginnen können. Es ist jedoch nicht als alleinige Stütze  zur Sicherung des Lebensunterhalts von Studierenden gedacht. Der Mehrbedarf aufgrund einer (nicht-) sichtbaren Behinderung  und / oder chronischen Erkrankung wird bei der Höhe des BAföG nicht berücksichtigt. Für Studierende mit (nicht-)sichtbarer Behinderung und / oder chronischer Erkrankung gelten jedoch jedoch leicht veränderte Voraussetzungen für den Erhalt und die Rückzahlung der des BAföG:

 

- Für behinderte und / oder chronisch erkrankte Studierende gibt es einen erhöhten Freibetrag, für das Einkommen der Eltern oder der Ehegattin / des Ehegatten.


- Wird die Regelstudienzeit aufgrund einer (nicht-)sichtbaren Behinderung und / oder chronischen Erkrankung überschritten, so kann, bei Aussicht auf Erlangung des angestrebten Abschlusses, eine Verlängerung des BAföG  („Förderung über die Förderungshöchstdauer“, Antrag ist bis Ende des 4. Semesters, vor dem obligatorischen BAföG-Leistungsnachweis dem BAföG-Amt vorzulegen) in Form eines Vollzuschusses beantragt werden.


- Eine Freistellung bzw. Aufschiebung (von) der Rückzahlung des erhaltenen BAföG, kann von Absolventen_innen mit (nicht-)sichtbarer Behinderung und / oder chronischer Erkrankung dann beantragt werden, wenn das monatliche Einkommen bestimmte Grenzen nicht erreicht. Dabei können behinderungsbedingte Ausgaben auf das Einkommen angerechnet werden, so dass ein höherer Freibetrag entsteht. Detaillierte Informationen gibt es in der Broschüre des Deutschen Studentenwerkes.

 

Ausnahme(!): Leistungen zum laufenden Lebensunterhalt nach SGB II und SGB XII.

Nur in besonderen Härtefällen werden Studierenden Leistungen zum laufenden Lebensunterhalt von der Sozialhilfe (SGB XII) oder von der Agentur für Arbeit (SGB II) auf Antrag genehmigt.

"Ein besonderer Härtefall ist gegeben, wenn außergewöhnliche, schwerwiegende, atypische und möglichst nicht selbst verschuldete Umstände gegeben sind, die einen zügigen Ausbildungsdurchlauf verhindern oder die sonstige Notlage hervorgerufen haben. Eine besondere Härte liegt auch vor, wenn Studierende ohne die unterhaltssichernden Leistungen nach SGB II bzw. SGB XII in eine Existenz bedrohende Notlage gerieten, die auch nicht bei Unterbrechung der Ausbildung und Aufnahme einer Erwerbstätigkeit beseitigt werden könnten."

(Quelle: Broschüre des Deutschen Studentenwerks „Studium und Behinderung", 2013.)

Ergänzende Leistungen der Sozialhilfe sind von dieser Regelung ausgenommen. Hierunter fallen u.a. die „Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderung“, die „Hilfe zur Pflege“ sowie die „Hilfe zur Gesundheit“.

 

 

Weitere detaillierte Informationen zum BAföG sind unter folgenden Links zu finden:

 

>> Link zu: BAföG - Bundesministerium für Bildung und Forschung

 

>> Link zu: BAföG - Deutsches Studentenwerk Informationen für behinderte und chronisch erkrankte Studierende

 

>> Link zur: Broschüre des deutschen Studentenwerks "Studium und Behinderung" (Neufassung 2013)

 

>> Link zu: BAföG Aktuell "Hartz IV für Studenten"

 

 

 



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